Mein erstes Drama mit slapstick Elementen schrieb ich in der vierten Klasse. „Der Aprilscherz“ handelte von einer falsch gelieferten Ladung Pflastersteine, die einen Beziehungsstreit meiner Eltern auslöste. Meine Lehrerin war begeistert. Meine Eltern entsetzt.
Seitdem ist Schreiben mein Mittel menschliche Beziehungen auszuloten. Zu verstehen, wie wir miteinander kommunizieren. Auch wenn wir nichts sagen. Ich liebe es in die Welt meiner Figuren einzutauchen. Ihre Widersprüche, Sehnsüchte und Ängste zu entdecken. Mit ihnen auf eine Reise zu gehen, die auch in Extremsituationen führt.
Die Konfrontation mit unbequemen Wahrheiten gehört für mich in jedes spannende Drehbuch. Gerade wenn die Figuren mindestens so viel lügen wie wir. Letztlich zählt nur eins: eine gute Geschichte.
